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Chloy´s Blog

Frauchens Friseurgeschäft

Wir gewöhnten uns alle sehr schnell aneinander und die Zeit verging wie im Flug. Frauchen nimmt uns immer mit in die Arbeit, sie hat ein Friseurgeschäft Beauty, Sun&Style in der Ungargasse 45 in 1030 Wien. Dort sind noch zwei Hunde von der Kollegin meines Frauchens, Nicole nämlich Luna und Polly. Auch hat Frauchen sehr liebe Kunden die mich streicheln und mir manchmal ein Leckerli zustecken, darauf freue ich mich am meisten.

 

Harnsteine/Harngrieß

Die häufigste Form der Harnsteine beim Hund sind so genannte „Struvitsteine“. Verursacht werden diese meist durch vorausgehende Harnwegsinfekte, die eine Senkung des Säuregrades des Harns bedingen. Somit wird ein Ausfallen von Kristallen und damit eine Grieß- und Steinbildung begünstigt. Auch genetische Faktoren spielen eine Rolle- hier ist vor allem der Dalmatiner betroffen, der durch einen erblichen Stoffwechseldefekt zu Harnblasensteinen neigt.
Bei Harnblasensteinen treten Beschwerden beim Harnabsatz auf (Schmerzlaute, Pressen auf Harn, etc.), beziehungsweise ist der Harn selbst verändert (Blutbeimengungen,…). Im günstigsten Fall sind Harnblasensteine bereits durch Abtasten des Bauches spürbar, häufig können sie aber nur durch eine Röntgen- oder Ultraschalluntersuchung diagnostiziert werden.
Die Therapie stützt sich auf drei Säulen: eine medikamentelle Behandlung der Harnwegsinfektion,  eine Erhöhung des Harn-Säuregrades mittels spezieller Futtermittel und/ oder Futterzusatzstoffen und eine chirurgische Entfernung der Steine, sollte eine Auflösung derselben mittels Medikamente nicht möglich sein.

 

Kastration

Viele Tierbesitzer entscheiden sich dafür ihre Lieblinge kastrieren zu lassen. Empfehlenswert ist der Eingriff drei Monate nach der ersten Läufigkeit der Hündinnen. Bitte lassen Sie sich von ihrem Tierarzt beraten!

Die Kastration dient einerseits der dauerhaften Empfängnisverhütung, andererseits beugt sie Milchdrüsen- und Gebärmuttererkrankungen vor. Um das Risiko von Milchdrüsenkrebs durch Kastration zu senken, sollte auf jeden Fall vor der zweiten Läufigkeit kastriert werden.

Auch die bei manchen Hündinnen sehr ausgeprägten Symptome einer Scheinträchtigkeit inklusive Nestbau, Nahrungsverweigerung  und Milchbildung werden durch eine Kastration dauerhaft unterbunden.

Mögliche Nachteile sind Fellveränderungen (zum Beispiel neigen Setter und Cocker Spaniel nach einer Kastration wieder zu weichem „Babyfell“), Harninkontinenz im Alter und Gewichtszunahme durch gesteigerten Appetit. Daher sollte speziell bei kastrierten Tieren ein kalorienangepasstes Futter verwendet werden.

Beim Rüden dient die Kastration einerseits der Empfängnisverhütung, andererseits der Vorbeugung von Prostataerkrankungen und Tumoren im Analbereich.

 

Tierklinik

Leider musste ich in meinem kurzen Leben schon zwei Operationen über mich ergehen lassen, zuerst die Sterilisation, okay das muss sein, aber dann die Blasensteine die hätte ich wirklich nicht gebraucht. Aber alle zwei Operationen die in der Tierklinik Neulinggasse gemacht wurden verliefen komplikationsfrei und mittlerweile geht es mir wieder sehr gut. An dieser Stelle möchte ich mich für die liebevolle Betreuung in der Klinik herzlich bedanken.

 

Neue Familie

Sie hatten erst vor ein paar Wochen ihren geliebten Hund Puma einschläfern lassen müssen weil er alt und sehr krank war. Die Beiden haben nach seinem Tod beschlossen einem neuen armen Wesen einen Platz in ihrer Patchworkfamilie zu geben. Das sollte ich sein. Frauchen hat gleich bei meiner Pflegestelle angerufen und sich erkundigt ob ich noch zu haben bin. Da dies der Fall war einigte man sich das alles so bald wie möglich über die Bühne gehen sollte. Ich wurde nach mit dem Auto nach Wien zum vereinbarten Treffpunkt gebracht und mir war sooo schlecht nach der langen Autofahrt. Meine Sorge war ob ich in meinem Zustand meiner neuen Familie überhaupt gefallen würde. Als wir ankamen waren sie mit ihren anderen drei Hunden schon da um mich zu begrüßen. Für mein neues Herrchen war es Liebe auf den ersten Blick, Frauchen war am Anfang noch ein wenig zurückhaltend, verständlich wegen des Verlustes meines Vorgängers. Ich wollte einen guten Eindruck machen aber mir war wie gesagt speiübel und musste mich übergeben, jetzt war mein Fell komplett versaut, ich hatte Schaum vor dem Mund und ich stank fürchterlich. So wollten die mich doch sicher nicht, oder? Aber Herrchen nahm mich hoch und Frauchen wischte mir den Schaum vom Mund und alles war gut.
Da wusste ich ab jetzt habe ich eine neue Familie mit drei neuen Schwestern, Pepi eine elfjährige Spanielhündin, Betty eine acht Jahre alte Schäfermixhündin und natürlich Diana die Prinzessin der Familie auch ein Pekinese wie ich , aber schon zehn Jahre alt.
Es war von Anfang an klar, ich bin ein Herrchenhund. Frech wie ich war schnappte ich alles was ich kriegen konnte, Betty’s Spielsachen, Diana’s Platz im Bett und ab und zu etwas von Pepi’s Futter. Außerdem sitze ich im Auto natürlich nur vorne, am liebsten auf Herrchens Schoß, das natürlich selten weil es gefährlich ist.

 

Erleichterung

Juhu, wir wurden von einer Tierschutzorganisation abgeholt und nach Österreich gebracht. In der neuen Pflegestelle wurde endlich sehr gut für uns gesorgt. Meine Jungen waren nach kurzer Zeit an gute Plätze vergeben worden, nur ich musste noch bleiben. Ich hatte zu dem Zeitpunkt keine Ahnung das mich meine neue Familie schon im Internet auf einem Foto gesehen hat.

 

Hallo ich bin Chloy

Ich bin eine zweijährige Pekinesendame und lebe bei meiner neuen Familie seit Februar 2010.Sie haben mich bei sich und ihren drei Hunden aufgenommen. Ich lebe wie eine Prinzessin, das war aber nicht immer so. Auf die Welt kam ich im ehemaligen Jugoslawien dort wurde ich sehr jung trächtig und bekam im Sommer 2009 vier Babys. Das fand meine damalige Familie leider nicht sehr toll und setzte mich und meine Jungen in einer Schachtel am Straßenrand aus. Ich wusste nicht wie es weitergehen soll, traute mich aber auch nicht aus der Schachtel heraus, weil ich meinen Nachwuchs nicht allein lassen wollte. Gott sei Dank wurde ich gefunden und ich dachte jetzt wird alles gut. Aber das Schicksal meinte es erneut nicht gut mit mir, denn der Mann brachte mich in ein Tierheim wo ich und meine Babys nach zehn Tagen getötet werden sollten. Es war dort sehr schlimm für mich.